Fluorid härtet den Zahnschmelz und beugt so der Entstehung von Karies vor
Ebenso kann durch Fluoridgabe entkalkter Zahnschmelz (Initialkaries) wieder remineralisiert , das heißt repariert werden.
Fluorid ist ein natürliches Spurenelement, das in geringen Konzentrationen z.B. in Wasser, Luft, Mineralien und Pflanzen vorkommt. Auch im menschlichen Körper findet sich Fluorid, so z.B. im Blut, im Speichel, in den Knochen, den Zähnen und in den Gewebsflüssigkeiten.
Die in den Zahnhartsubstanzen natürlicherweise vorhandene Fluoridkonzentration reicht für diese Wirkungen allerdings nicht aus. Daher muss dem Körper von außen zusätzlich Fluorid zugeführt werden. Dies kann auf zweierlei Arten erfolgen, einmal lokal, das heißt auf die Zähne aufgetragen (durch Zahnpasta, Gele oder Lacke) oder systemisch ( durch Tablettengabe, fluoridiertes Trinkwassser oder fluoridiertes Speisesalz).
Dabei ist zu beachten, dass eine Überdosierung durch Fluorid unbedingt vermieden wird.


